Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften  im Schuljahr 2017/18  

AG „Naturwissenschaft für Grundschüler“

Lehrkraft: Frau Schabernack

Klassenstufe:3./4. Klassen, im 1. Halbjahr

Zeitschiene: Montag 14.00-15.30 Uhr (Bus fährt im Anschluss)*

Schülerzahl:       ca. 16 Schüler

Inhalt: In der AG stehen Versuche und interessante Experimente im Mittelpunkt: Warum schwimmt ein Schiff? Wie viel Luft passt in eine Seifenblase? Solchen und ähnlichen Fragen wollen wir nachgehen und in unserem Forscherbuch festhalten.

TERMIN A:      23.10.17-11.12.17   Kinder aus Hannberg, Obermembach, Mittelmembach, Untermembach, Niederlindach

TERMIN B:       18.12.17-19.02.18 Kinder aus Heßdorf, Hesselberg 

AG Kunst und Gestalten

Lehrkraft: Frau Ranger

Klassenstufe: 3./4. Klassen, Hannberg im 1. Halbjahr

Zeitschiene: Montag 14.00-15.30 Uhr (Bus fährt im Anschluss)*

Schülerzahl: ca. 16 Schüler

K - Künstler kennenlernen U – Umgestalten N – Neugierig werden

S – Schulhaus gestalten T – Techniken ausprobieren

In der Kunst AG wollen wir malen, zeichnen oder drucken. Wir schauen, mit welchen Techniken berühmte Künstler ihre Bilder erstellt haben und nutzen unsere Eindrücke für unsere eigenen Bilder. Dabei ist es wichtig, dass jeder auch seine eigenen Ideen einbringt.

TERMIN A:      23.10.17-11.12.17   Kinder aus Hannberg, Obermembach, Mittelmembach, Untermembach, Niederlindach

TERMIN B:       18.12.17-19.02.18 Kinder aus Heßdorf, Hesselberg 

AG „Natur und Technik 1-2

Lehrkraft: Frau Schabernack

Klassenstufe: 2. Klassen, im 1. Halbjahr ; 1. Klassen im 2. Halbjahr

Zeitschiene: Donnerstag 5./ 6. Stunde

Schülerzahl: ca. 10 Schüler

Inhalt: Warum fliegt ein Flugzeug? Kann ein Ei schwimmen? Warum kann ein Heißluftballon fliegen? Was passiert mit einem Ei, wenn man es kocht? Wie hilft Spülmittel beim Abwasch? Und warum fliegt ein Flugzeug? Wir gehen auf Entdeckungsreise durch die Natur und führen spannende Experimente durch. Durch Forschen und Ausprobieren machen wir Naturgesetze verständlich.

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Das Lernen lernen 2016-2017

 Vortrag für Eltern am 06.12.2016

 

In der Aula der Grundschule Hannberg begeisterte Frau Gottschalk vom gemeinnützigen Verein LVB (Lernen Verein Berlin) die anwesenden Eltern und Lehrer der Grundschulen Großenseebach und Hannberg mit ihrem kurzweiligen und praxisorientiertem Vortrag.

Der Kontakt zum LVB wurde in Kooperation von Schule und Eltern hergestellt, insbesondere richtete er sich an die Eltern und deren Unterstützung im Lernprozess der Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schulzeiten.

Die Referentin und die etwa 100 Zuhörer wurden begrüßt von Frau Strobel, der Rektorin der Grundschulen, die von der Arbeitsgemeinschaft „Lernen lernen“ berichtete, die in diesem Jahr für alle Kinder aus dem 3. und 4. Schuljahr angeboten wird. Inhalte des Unterrichts sind dabei unter anderem, wie wichtig ein aufgeräumter Arbeitsplatz für die Konzentration ist, wie ein sorgfältiger Hefteintrag aussieht, welche Memotechniken zum Erlernen von Unterrichtsinhalten herangezogen werden können, sowie kleine „Tests“ um den eigene Lerntyp herauszufinden.

 

Frau Gottschalk, die Referentin beschrieb zunächst leicht verständlich die Arbeitsweise des Gehirns der Kinder, das Zusammenwirken der Gehirnhälften, die Basisfähigkeiten des Gedächtnisses sowie die Notwendigkeit des regelmäßigen Trainings. "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom", zitierte Gottschalk den chinesischen Philosophen Laotse, "wenn man aufhört, fällt man zurück."

Mit kleinen Gedächtnisübungen veranschaulichte die Lernberaterin den Eltern, wie viel einfacher es ist, mit einem System auswendig zu lernen. "Kategorisieren hilft ungemein", empfiehlt sie, "alles in kleine, hirngerechte Päckchen packen." Dabei helfen zum Beispiel Karteikarten und Überbegriffe. Denn - über positive Emotionen prägen sich Dinge über einen längeren Zeitraum ein.

Gottschalk zeigte, zu was das Gehirn fähig ist, welche Denkleistungen wir vollbringen können, vor allem, an was wir uns erinnern können und wo dieses Wissen im Ultrakurzzeit-, im Kurz- oder im Langzeitgedächtnis abgespeichert wird. Auch die Ordnung, die wir beim Lernen benutzen, hilft uns, uns zurechtzufinden in der Lagerhalle der Gedanken. "Da ist alles drin abgelegt - das Problem ist nur häufig, dass wir nicht mehr wissen, wo wir was abgelegt haben", sagt Gottschalk. Dafür sei ein System wichtig, etwa eine ordentliche Schulheftführung.

Wer effektiv lernen will, der muss seinem Gehirn aber auch die Zeit dazu lassen und geben. Wer sich nach dem Memorieren der Vokabeln an die Spielekonsole setzt, kann das Gelernte nicht so verfestigen wie derjenige, der noch ein paar Minuten im „Leerlauf“ verbringt.

"Auch wir Lehrer lernen hier noch ein bisschen was dazu", sagte Konrektorin Simone Hertlein.

Im zweiten Teil des zweistündigen Vortrages wurden die vier Basis-Lerntypen vorgestellt. Es gibt Kinder, die eher logisch-abstrakt denken, andere sind sicherheitsliebend, wieder andere emotional oder kreativ-chaotisch. Für die einen sei daher viel Geduld aufzubringen, andere bräuchten mehr Lob. An den erheiterten Reaktionen der Zuhörer wurde klar, dass jeder sehr schnell erkannt haben dürfte, welche Basis-Lerntypen in seinem eigenen Kind stecken, da Frau Gottschalk die typischen Reaktionen und Verhaltensweisen der Schülerinnen und Schüler sehr pointiert und anschaulich beschrieb. Sie gab nützliche Tipps, wie die eigenen Kinder zuhause unterstützt und motiviert werden können. So sei ein ständiges Wiederholen des Erlernten wichtig. Kein strenges Pauken, sondern regelmäßiges Anschauen des Stoffes für fünf bis zehn Minuten würde ausreichen. Worauf Eltern achten sollten, ist, dass nicht jedes Kind auf die gleiche Art lernen und verstehen kann.

Der Referentin gelang es durch eine Mischung aus wichtigen Informationen und unterhaltsamen Beispielen wirklich zu überzeugen. So wurde der Abend von den Elternbeiratsmitgliedern als sehr gelungen und empfehlenswert empfunden.

Nützliche Informationenfinden sich auf der Homepage des Lernvereins www.lvb-lernen.de. Dort kann man auch einen Test herunterladen, um den Lerntyp der eigenen Kindes zu bestimmen sowie weitere Ratschläge, wie man dem Kind beim Lernen helfen kann.